Die Akzeptanz der Menschen ist Voraussetzung für erfolgreiche Energieprojekte

Gießen, 15. September 2011 - Mitarbeiter des Hochbauamts Gießen, des Bauamts Hüttenberg, des Umweltamts in Wetzlar und der Stadtwerke Rothenburg waren unter den etwa 30 Besuchern der Informationsveranstaltung zum Zertifikatslehrgang „Kommunaler Energieprojektberater“ an der TH Mittelhessen. Auch mehrere Bürgermeister folgten der Einladung in das Hochschulzentrum für Weiterbildung nach Gießen.

Die Bürgermeister Peter Gefeller (Staufenberg, l.), Bernhard Klug (Trendelburg, 2.v.r.) und Sigbert Steffens (Obermörlen, r.) informierten sich beim Leiter des HZW, Prof. Dr. Ulrich Vossebein (2.v.l.), dem Fachlichen Leiter des Lehrgangs, Prof. Dr. Wolfgang George (3.v.l.), und dem Präsidenten des Hessischen Städte- und Gemeindebunds, Karl-Heinz Schäfer.

Die Bürgermeister Peter Gefeller (Staufenberg, l.), Bernhard Klug (Trendelburg, 2.v.r.) und Sigbert Steffens (Obermörlen, r.) informierten sich beim Leiter des HZW, Prof. Dr. Ulrich Vossebein (2.v.l.), dem Fachlichen Leiter des Lehrgangs, Prof. Dr. Wolfgang George (3.v.l.), und dem Präsidenten des Hessischen Städte- und Gemeindebunds, Karl-Heinz Schäfer.

Das Qualifizierungsprogramm soll Mitarbeiter öffentlicher und kommunaler Einrichtungen mit dem Know-how für kommunale Energieprojekte ausstatten – egal, ob es um Windkraft, Wasserkraft oder Biogasanlagen geht. Der Lehrgang, der im Herbst startet, bietet unter anderem Unterrichtsmodule zu Machbarkeitsanalysen, Geschäftsmodellen, Rechtsformen und technischen Hintergründen der erneuerbaren Energien. Auch das Thema Bürgereinbindung wird behandelt. Auf dem Programm stehen außerdem der Besuch eines Bioenergiedorfes und eine Projektarbeit. Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der Technischen Hochschule Mittelhessen. Die Weiterbildung wird vom Hessischen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Hessischen Landkreistag empfohlen.

„Die Energiewende hat große Auswirkungen auf die Kommunen“, so der Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebunds Karl-Heinz Schäfer. „Dezentrale Energieversorgung bedeutet, dass viel angepackt werden muss in den Kommunen, aber es muss auch vernünftig organisiert werden. Wir müssen Menschen ausbilden, die die Kommunen bei Politik und Bürgerschaft vertreten“. Die Akzeptanz der Menschen sei Voraussetzung für erfolgreiche Energieprojekte.

„Der Lehrgang hat nur ein Ziel: Dass Sie danach Projekte machen können und die Projekte um Sie herum einordnen können“, erläuterte Prof. Dr. Wolfgang George, fachlicher Leiter des Lehrgangs.

„Endlich wird das Thema angegangen“, sagte der Bürgermeister von Staufenberg, Peter Gefeller. Mit Bernhard Klug nahm auch der Bürgermeister von Trendelburg teil, dessen Gemeinde sich bereits heute zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt und jährlich 30 Millionen Kilowattstunden ins Netz einspeist – ein ehrgeiziges Ziel, dem man mit der Teilnahme am Lehrgang „Kommunaler Energieprojektberater“ näher kommen kann.

Anmeldungen sind bis zum Start des Lehrgangs am 10. Oktober möglich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.hz-weiterbildung.de und bei Tina Weiß (0641-309-4011, tina.weiss@hzw.thm.de).

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