Martin-Luther-Schule in Herten mit neuer Photovoltaik-Anlage

Weiterer Baustein im Hertener Klimakonzept 2020

Herten 26. August 2011 - Der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Martin-Luther-Schule macht der verregnete Sommer wenig aus: Die modernen polykristallinen Module produzieren auch bei geringer Sonneneinstrahlung noch Energie. Und das können die Schüler auch sehen: Im Gebäude klärt eine Anzeigetafel über die Energieproduktion und die CO2-Ersparnis auf.

Sie nehmen die neue Photovoltaik-Anlage offiziell in Betrieb: Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (2.v.r), Stadtwerke-Chef Gisbert Büttner (re.), Hermann Kuhl (Schulleiter/l.), Detlef Großjohann (Bereichsleiter Hertener Stadtwerke/3.v.l.) und Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule.

Sie nehmen die neue Photovoltaik-Anlage offiziell in Betrieb: Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (2.v.r), Stadtwerke-Chef Gisbert Büttner (re.), Hermann Kuhl (Schulleiter/l.), Detlef Großjohann (Bereichsleiter Hertener Stadtwerke/3.v.l.) und Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule.

„Wir freuen uns, dass die Hertener Stadtwerke in der Stadt mithelfen, die Ziele aus den Klimakonzept 2020 umzusetzen“, erklärt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Rund 125.000 Euro hat der Energieversorger investiert, um der Hauptschule in Westerholt eine neue Photovoltaik-Anlage aufs Dach zu setzen. „Gemessen an der alten Anlage war das ein echter Quantensprung“ erklärt Gisbert Büttner, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke: Das 1997 installierte „Schätzchen“ produziert rund 3.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.Ihre Nachfolgerin bringt es auf 44.000 Kilowattstunden. Dafür sorgen polykristalline Module auf Silizium-Basis auf einer Fläche von 400 Quadratmetern auf dem Dach des frisch sanierten Nebenbaus der Martin-Luther-Schule. „Das ist immer mein Traum gewesen“, gibt Schulleiter Hermann Kuhl zu, „dass das ganze Dach mit Solarzellen ausgestattet ist.“ So kann sich die Schule nicht nur fast autark versorgen – der Umwelt kommt das Projekt ebenfalls zugute: Bis zu 13 Tonnen CO2 spart die Anlage im Jahr ein. Das alte Sonnenkraftwerk hat aber noch längst nicht ausgedient: „Wir überprüfen zur Zeit, wie wir die beiden Anlagen zusammen schließen können“, so Stadtwerke-Bereichsleiter Detlef Großjohann.

Mit der Martin-Luther-Schule haben die Stadtwerke bereits das dritte Gebäude in Herten mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet. „Auf dem Dach des Stadtwerke-Technikgebäudes und auf der Willy-Brandt-Schule arbeiten Anlagen in ähnlicher Größenordnung“, erläutert Gisbert Büttner. „In diesem Jahr wollen wir noch drei weitere Anlagen in Betrieb nehmen: auf den Turnhallen am Paschenberg und an der Fritz-Erler-Straße und auf dem Rathausdach.“

Mehr Informationen unter www.hertener-stadtwerke.de
Pressemitteilung : Hertener Stadtwerke GmbH

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